LPI launcht DevOps-Zertifikat

LPIC-OT DevOps Tools Engineer ab 16. Oktober verfügbar

Nach intensiver Entwicklungsarbeit im ständigen Austausch mit DevOps- und Open-Source-Communities veröffentlicht das Linux Professional Institute (LPI) am Montag, 16. Oktober 2017, nun offiziell das neue Zertifikat LPIC-OT DevOps Tools Engineer. In den vergangenen Wochen hatte man die dazugehörige Prüfung in einer Beta-Version weltweit erfolgreich getestet. Mit der Zertifizierung trägt das LPI der wachsenden Bedeutung einer Nachweisbarkeit von DevOps-Kompetenzen in der ITK-Branche Rechnung.

Wichtiges Know-how im Umgang mit freien Werkzeugen, die das Zusammenspiel zwischen Softwareentwickler und Administrator vereinfachen, macht das LPI mit dem LPIC-OT DevOps Tools Engineer belegbar. Die globale Zertifizierungsorganisation für Linux- und Open-Source-Wissen schließt damit eine Lücke in der Angebotslandschaft und ergänzt das eigene Portfolio um einen sinnvollen Baustein. „In Anbetracht der Tatsache, dass es sich bei den meisten, wenn nicht sogar allen populären DevOps-Tools um Open Source handelt, ist es ein logischer Schritt, dass die von uns entwickelte Zertifizierung die Fähigkeiten zum effizienten Einsatz dieser Technologien nachweist“, erklärt G. Matthew Rice, Executive Director des LPI.

Fabian Thorns, Director of Certification Development des LPI. Foto: LPI Central Europe

DevOps-Kompetenzen sind zunehmend gefragt und die Gründe liegen auf der Hand. „Durch die Nutzung der Tools entsteht ein enormer Benefit sowohl für Softwareentwickler als auch für Administratoren“, unterstreicht Fabian Thorns, Director of Certification Development des LPI. Zum einen entlaste man Administratoren, indem man sie befähige, wiederkehrende Aufgaben automatisiert abzuwickeln, zum anderen gebe man Entwicklern die Möglichkeit, Aufgaben eigenständig zu übernehmen, für die sie vorher einen Administrator gebraucht hätten. Damit entstünden neue Freiheiten, die nicht zuletzt auch den Arbeitgebern zugute kommen.

Mit dem LPIC-OT DevOps Tools Engineer richtet sich das LPI deshalb an alle, die auf technischer Seite daran beteiligt sind, Software zu entwickeln oder auszuliefern. Die Zertifzierung ist dabei als Add-on zu bestehenden Qualifikationen zu verstehen. Wer eine DevOps-Prüfung ablegen möchte, sollte bereits über ein Zertifikat in den Bereichen Administration oder Softwareentwicklung verfügen. Welche das ist, schreibt das LPI bewusst nicht vor. Fabian Thorns: „Wir empfehlen eine bestehende Zertifizierung im jeweiligen primären Fachgebiet. Das kann genauso gut Linux-Administration sein wie beispielsweise Java-Entwicklung.“

Weitere Informationen zu den DevOps-Prüfungen des LPI gibt es unter www.lpi.org/devops sowie auf fb.com/lpidach/. Die Lernziele werden unter wiki.lpi.org/wiki/LPIC-OT_DevOps_Tools_Engineer_Objectives_V1 beschrieben. Fragen zum Thema stellen oder Anregungen geben kann man auch über die Mailinglisten unter list.lpi.org.

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Über das Linux Professional Institute (LPI)
Das LPI ist die globale Organisation für Zertifizierungsstandards und Karrieresupport für Open-Source-Profis. Mit mehr als 500.000 ausgelieferten Prüfungen ist es die weltweit erste und größte Linux- und Open-Source-Zertifizierungsinstanz. Das LPI hat bereits Fachleute in 181 Ländern zertifiziert, liefert Prüfungen in neun Sprachen aus und arbeitet mit mehr als 400 Trainingspartnern zusammen. LPI Central Europe vertritt als Master Affiliate das Linux Professional Institute in Belgien, Deutschland, den Niederlanden, Luxemburg, Österreich, Polen, der Schweiz, der Slowakei, der Tschechischen Republik und in Ungarn.

BU: Fabian Thorns, Director of Certification Development des LPI

Fotos in Originalauflösung:
Fabian Thorns
DevOps Insignia

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