LPI bringt DevOps-Tools Zertifikat auf den Weg

Erste Beta-Prüfungen in wenigen Wochen

DevOps-Kompetenzen sind gefragt in der ITK-Branche und wer sie nachweisen kann, hat gute Perspektiven im Job. Entsprechend wird der Ruf nach Zertifikaten laut und so hat das Linux Professional Institute (LPI) unlängst ein entsprechendes Zertifikat mit dem Titel „LPIC-OT DevOps Tools Engineer“ angekündigt. Die ersten Prüfungen werden in wenigen Wochen in einer Beta-Version verfügbar sein.

„Das Zertifikat richtet sich an alle, die auf technischer Seite daran beteiligt sind, Software zu entwickeln oder auszuliefern und ist als Add-on zu bestehenden Qualifikationen zu verstehen“, erklärt Fabian Thorns, Director of Certification Development des LPI. Geprüft werde der Umgang mit freien Werkzeugen, die das Zusammenspiel zwischen Softwareentwickler und Administrator vereinfachen.

„Durch die Nutzung der Tools entsteht ein enormer Benefit für beide Seiten“, erklärt Fabian Thorns. Zum einen entlaste man Administratoren, indem man sie befähige, wiederkehrende Aufgaben automatisiert abzuwickeln, zum anderen gebe man Entwicklern die Möglichkeit, Aufgaben eigenständig zu übernehmen, für die sie vorher einen Administrator gebraucht hätten. So entstünden neue Freiheiten für alle Beteiligten.

Wer eine DevOps-Prüfung ablegen möchte, sollte bereits über ein Zertifikat in den Bereichen Administration oder Softwareentwicklung verfügen. Fabian Thorns: „Wir empfehlen eine bestehende Zertifizierung im jeweiligen primären Fachgebiet. Das kann genauso gut Linux-Administration sein wie beispielsweise Java-Entwicklung.“ DevOps benötige immer einen Kontext, in dem man das Wissen anwenden könne.

Wer an den Beta-Prüfungen teilnehmen möchte, hat auf der FrOSCon am 19. und 20. August in Sankt Augustin die Möglichkeit dazu. Absolventen erhalten ein vollwertiges Zertifikat, zahlen aber nichts dafür. Anmeldung unter: lpievent.lpice.eu

Weitere Informationen zu den DevOps-Prüfungen des LPI gibt es unter www.lpi.org/devops sowie auf fb.com/lpidach/. Fragen zum Thema stellen oder Anregungen geben kann man auch über die Mailinglisten unter lists.lpi.org, über die auch der Austausch mit DevOps- und Open-Source-Communities läuft, die eng an der Entwicklung der Prüfungen beteiligt sind.

Über das Linux Professional Institute (LPI)
Das LPI ist die globale Organisation für Zertifizierungsstandards und Karrieresupport für Open-Source-Profis. Mit mehr als 500.000 ausgelieferten Prüfungen ist es die weltweit erste und größte Linux- und Open-Source-Zertifizierungsinstanz. Das LPI hat bereits Fachleute in 181 Ländern zertifiziert, liefert Prüfungen in neun Sprachen aus und arbeitet mit mehr als 400 Trainingspartnern zusammen. LPI Central Europe vertritt als Master Affiliate das Linux Professional Institute in Belgien, Deutschland, den Niederlanden, Luxemburg, Österreich, Polen, der Schweiz, der Slowakei, der Tschechischen Republik und in Ungarn.

Foto von Fabian Thorns in Originalgröße:

LPI_Fabian_Thorns_170705.JPG

Fotoverwendung im Zusammenhang mit dem LPI frei.


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Reiner Brandt
Geschäftsführer
LPI Central Europe
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