Hackathon als Unterrichtseinheit

LPI unterstützte Präsentation vor hochrangigen Gästen

Das Internet of Things (IoT) hält immer weiter Einzug in unser Leben. Im Privaten gibt es zum Beispiel Fernseher, die über das Internet interagieren oder Rollläden, die über das Smartphone programmiert werden. In der Wirtschaft revolutionieren „selbstorganisierende“ Produkte gesamte Herstellungs- und Materialbeschaffungsprozesse unter dem Titel „Industrie 4.0“. Die Technologien dahinter scheinen oft komplex. Thomas Michels, IT-Lehrer am Technisch-Gewerblichen Berufsbildungszentrum 1 (TGBBZ 1) in Saarbrücken, machte sie seinen Schülern in einer ganz besonderen Unterrichtseinheit verständlich.

„Ich wollte mehr Praxis in den Unterricht bringen“, sagt Thomas Michels. So initiierte er einen Hackathon als projektbasierte Unterrichtseinheit. „Nach Impulsvorträgen konnten sich die Schüler ihre Projekte selbst überlegen“, erklärt der Initiator. Über Orientierungs- und Informationsphase, Planung, Umsetzung und Evaluierung sei es möglich gewesen, einheitliche Lerninhalte zu vermitteln und gleichzeitig ganz unterschiedliche Dinge entstehen zu lassen, die sich sehen lassen können.

Präsentiert wurden die Ergebnisse im Juni vor hochrangigem Publikum. Schulleiterin Rita Lauer und IT-Lehrer Thomas Michels konnten dazu Christine Streichert-Clivot, Staatssekretärin des Ministeriums für Bildung und Kultur begrüßen, die die Bedeutung der IoT-Technologien unterstrich. Jon maddog Hall, Chairman of the Board des Linux Professional Institutes (LPI, Kanada), war über Video zugeschaltet und erklärte, wie wichtig Open Source für IoT-Geräte ist. Reiner Brandt, Geschäftsführer des LPI Central Europe (www.lpice.eu) informierte in einem Vortrag über die Verbreitung von Linux und die Fortbildungsmöglichkeiten in diesem Bereich.

Reinhard Karger, Leiter der Unternehmenskommunikation der DFKI GmbH gewährte faszinierende Einblicke in neue technologische Entwicklungen. Gerhard Schaller, Senior Manager Corporate Finance, IT, M&A der ZF Friedrichshafen AG, illustrierte wie den aktuellen Stand der technologischen Umsetzung und Vertreter der Ausbildungsbetriebe und der IHK zeigten durch ihre Anwesenheit, dass ihnen diese Veranstaltung wichtig war.

Ein weiterer besonderer Gast war Matthew Rice, Geschäftsführer des LPI, das die Veranstaltung als Hauptsponsor ermöglicht hatte. Er war eigens aus Toronto angereist, um sich vom Geschehen vor Ort ein Bild zu machen und übergab Zertifikate für die gelungenen Projekte an die Schüler.

Weitere Informationen zum Hackathon an der TGBBZ 1 und Open Source gibt es unter www.tgbbz1-sb.de sowie unter www.lpice.eu.

Über das Linux Professional Institute (LPI)
Das LPI ist die globale Organisation für Zertifizierungsstandards und Karrieresupport für Open-Source-Profis. Mit mehr als 500.000 ausgelieferten Prüfungen ist es die weltweit erste und größte Linux- und Open-Source-Zertifizierungsinstanz. Das LPI hat bereits Fachleute in 181 Ländern zertifiziert, liefert Prüfungen in neun Sprachen aus und arbeitet mit mehr als 400 Trainingspartnern zusammen. LPI Central Europe vertritt als Master Affiliate das Linux Professional Institute in Belgien, Deutschland, den Niederlanden, Luxemburg, Österreich, Polen, der Schweiz, der Slowakei, der Tschechischen Republik und in Ungarn.

Bildunterschriften und Download Fotos in Originalgröße:
IMG_3695.jpg: Schüler der TGBBZ 1 mit LPI Central Europe-Geschäftsführer Reiner Brandt (Mitte), LPI Inc-Geschäftsführer Matthew Rice (stehend 2. v. r.) und IT-Lehrer Thomas Michels (rechts)
IMG_3768.jpg: Die für ihre Projektarbeiten ausgezeichneten Schüler mit den Projektinitiatoren und -förderern
IMG:3785.jpg: LPI-Geschäftsführer Matthew Rice war eigens aus Kanada angereist

Fotoverwendung im Zusammenhang mit dem LPI frei. Quelle: LPI CE

Ansprechpartner für die Presse:
Reiner Brandt
Geschäftsführer
LPI Central Europe
Open Source Certification GmbH
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