Quotes from participants of LPI 304 beta exams
LPI Central Europe hat am Samstag, den 17. April 2010 im Linuxhotel in Essen und am Dienstag, den 20. April 2010 in der Heinlein Akademie in Berlin „Beta“ Prüfungen für die neue Prüfung LPI 304 zu den Themen "Virtualization and High Availability" durchgeführt.
Die Teilnahme an diesen „Beta“ Prüfungen war kostenfrei. Wie schon bei vorherigen „Beta“ Prüfungen, die im Zuge der Entwicklungen der Prüfungen LPI 301, 302 und 303 stattfanden, dient der freiwillige Einsatz der Teilnehmer dazu, die neue Prüfung LPI 304 in den Bereichen Qualität, Genauigkeit und Relevanz zu testen und die Prüfung durch die Beiträge der Kandidaten anschliessend weiter zu verbessern.
Peer Heinlein hat in seinem Blog zur Betaprüfung LPI 304 als Teilnehmer Stellung genommen, siehe hier.
Wir haben hier Zitate von Teilnehmern dieser beiden „Beta“ Prüfungen zusammengestellt:
"Durch die LPI-304-Zertifizierung kann ich meine Kenntnisse über Virtualisierung und Hochverfügbarkeit unter Linux endlich nachweisen. Gezielt werden Expertenkenntnisse sowohl in der Server- als auch in der Storagevirtualisierung geprüft. Dabei ist die Prüfung nicht anders aufgebaut als die LPIC-1 und LPIC-2-Prüfungen: Neben knackigen Fragen zu den speziellen Themengebieten klopft sie auch das Grundlagenwissen geschickt ab."
Kurt Bendlin
"Trotz des Beta-Status waren die Aufgaben gut durchdacht und haben trotz ihres Multiple-Choice-Charakters gezielt Praxiswissen und Erfahrung geprüft."
Fabian Thorns
"Der LPI-304 Test behandelt die fundamentalen Komponenten, die für den Aufbau und Betrieb professioneller Virtualisierungs- und Hochverfügbarkeit-Umgebungen notwendig sind. Theoretische und praktische Kenntnisse sind für das Absolvieren des Tests erforderlich. Nicht umsonst eine der höchsten Zertifizierungen."
Daniel Rieger
„Die 304 Zertifizierung setzt die Tradition des LPI fort, Erfahrung und Theorie gleichermaßen mit anspruchsvollen Fragen zu prüfen. Durch die Komplexität der Themen war es für mich interessant zu erfahren, worauf die Schwerpunkte der Prüfung gelegt werden. Praxis-relevante Themen, wie Migration von virtuellen Maschinen und Red Hatspezifische High Availability Implementierungen finden ihren Platz, ebenso wie Fragen zur File System Hierarchy und allgemeinen Netzwerktheorie.
Das Potential dieser Zertifizierung ist für mich sehr hoch, da hier das Potential von Linux verdeutlicht wird. Dementsprechend hoch sind für mich auch die Anforderungen an die Vorbereitung für diese Zertifizierung.“
Florian Limmer
„Die LPI 304 Prüfung mit Fokus auf Virtualisierungstechnologien und Hochverfügbarkeitslösungen richtet sich an erfahrene Experten in diesem Umfeld. Der Schwierigkeitsgrad ist entsprechend den Themen sehr gut ausbalanciert und entspricht den aktuellen und zukünftigen Geschehnissen/Trends der IT-Branche. Durch die Fokussierung auf dieses Fachgebiet mittels der LPI 304 zeichnet sich eine Person mit Spezialwissen aus.“
Kai Kijewski
„Mit der Einführung des LPI 304-Test fügt das LPI seiner Zertifizierung eine weitere Stufe hinzu, welche der steigenden Popularität der Themen Virtualisierung und Hochverfügbarkeit Rechnung tragen. Der Test deckt dabei sowohl die zu Grunde liegenden Konzepte als auch spezifisches Wissen der gebräuchlichsten Techniken in diesem Bereich ab. Das Hintergrundwissen zur 304-Prüfung ist eine gute Grundlage für das treffen technologischer Entscheidungen in diesem Bereich und bietet einen guten Start für die praktische Arbeit. Es zeigt auf, dass mit frei verfügbaren Mitteln unter Linux eine solide Basis für den Betrieb von virtuellen und/oder hochverfügbaren Lösungen existiert.
Vielleicht noch allgemein zur Prüfung: Ich fand die Grundlagen zum Thema LVS (Linux Virtual Server) (wie funktioniert das, welche unterschiedlichen Möglichkeiten existieren, warum werden Loopback-IPs auf den nach gelagerten Servern verwendet, ...) kam etwas zu kurz. Stattdessen war an manchen Stellen vielleicht etwas Wissen mit dabei, bei dem ich persönlich denke wenn man es in der Praxis wirklich mal braucht darf man es ruhig nachschlagen (Beispiel: Mit welchem Befehl konvertiert man GFS nach GFS2). Außerdem könnte nach Aufnahme in den Mainline-Kernel sowie in Fedora 13/RedHat 6 das Thema LXC (Linux Containers) nun vielleicht in dieser Prüfung durchaus noch relevant sein. Es ist in Kürze auf breiter Plattform verfügbar, etabliert und auch mit gängigen Tools wie libvirt "von Haus aus" integriert.“
Stefan Neufeind




